Im Herbst 2024 war es endlich wieder so weit: Wir durften unser erstes Betriebspraktikum absolvieren. Für viele von uns war dies eine aufregende Gelegenheit, erste praktische Erfahrungen in der Arbeitswelt zu sammeln und mehr über mögliche Berufsrichtungen zu erfahren. Vom 11. bis 29. November 2024 verbrachten wir drei Wochen in verschiedenen Betrieben, von lokalen Unternehmen bis hin zu großen internationalen Firmen, und erhielten dabei wertvolle Einblicke in unterschiedlichste Berufsfelder.

Vielfältige Berufsfelder und spannende Erfahrungen

Das Praktikum bot eine großartige Möglichkeit, den theoretischen Unterricht in die Praxis umzusetzen. Einige von uns entschieden sich für Praktika in Handwerksbetrieben, während andere in Büros, Geschäften oder sozialen Einrichtungen tätig waren. Besonders spannend war es für diejenigen, die sich für technische Berufe, IT oder medizinische Bereiche interessierten, da sie hautnah erleben konnten, wie es in diesen Branchen zugeht.

Einige Schüler waren in Hotels, Restaurants oder Einzelhandelsgeschäften tätig und konnten ihre sozialen und kommunikativen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Andere wiederum verbrachten ihre Praktikumswoche in Büros, wo sie in die Welt der Verwaltung, der Finanzplanung oder des Marketings eintauchten. Egal, in welchem Bereich – eines hatten wir alle gemeinsam: Wir konnten mit echten Aufgaben und Herausforderungen wachsen und unsere Fähigkeiten in einem professionellen Umfeld testen.

Das Praktikum war für viele eine wichtige Gelegenheit, sich mit den Anforderungen des Berufslebens auseinanderzusetzen. Besonders wertvoll war es, wenn wir während des Praktikums von den erfahrenen Mitarbeitern des jeweiligen Unternehmens begleitet wurden. Sie standen uns nicht nur mit Rat und Tat zur Seite, sondern gaben uns auch viele nützliche Tipps für unsere berufliche Zukunft. In vielen Fällen erhielten wir sogar konkrete Aufgaben, die uns halfen, unsere Fähigkeiten weiterzuentwickeln und die Arbeitsabläufe eines Betriebs besser zu verstehen.

Persönliche Weiterentwicklung und berufliche Orientierung

Das Praktikum war aber nicht nur eine Gelegenheit, den Arbeitsalltag kennenzulernen, sondern auch eine Chance zur persönlichen Weiterentwicklung. Wir lernten, uns selbst besser einzuschätzen und herauszufinden, welche Tätigkeiten uns besonders liegen und welche vielleicht weniger zu uns passen. Manche von uns hatten zuvor noch keine klare Vorstellung von ihrer beruflichen Zukunft, aber nach dem Praktikum konnten sie sich besser orientieren und erste Ideen für ihre weitere Karriereentwicklung sammeln.

Für viele war das Praktikum eine echte Bereicherung, da wir nicht nur berufliche Fähigkeiten erlangten, sondern auch ihre sozialen Kompetenzen erweiterten – sei es im Umgang mit Kunden, Kollegen oder Vorgesetzten. Zudem war es eine wertvolle Gelegenheit, Eigeninitiative zu zeigen, Probleme zu lösen und Entscheidungen zu treffen.

Das Betriebspraktikum der 9. Klasse war für uns alle eine lehrreiche Erfahrung, die uns nicht nur mehr über die Arbeitswelt, sondern auch über uns selbst gelehrt hat. Wir konnten wertvolle Kontakte knüpfen, neue Fähigkeiten erlernen und viele Eindrücke sammeln, die uns bei der Wahl unseres zukünftigen Berufsweges weiterhelfen werden.

Ein großer Dank geht an alle Betriebe, die uns diese einzigartige Möglichkeit gegeben haben, und an unsere Lehrerinnen und Lehrer, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung des Praktikums unterstützt haben. Wir sind sicher, dass viele von uns die gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen noch lange mitnehmen werden.

Die Schülerinnen und Schüler der 9d

 

 

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An der Gesamtschule Am Lauerhaas jährte sich am 19.9.2024 zum 12. Mal der Hochschul- und Ausbildungsmarkt. Mit rund 100 Ausstellern aus allen Hochschul- und Ausbildungsbereichen ist es der größte Markt im Kreis Wesel.

Eröffnet wurde der Markt traditionell von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp. In ihrer Eröffnungsrede zeigte sie sich begeistert von der Vielzahl der Aussteller, die auch aus dem Bereich Ruhrgebiet den Weg nach Wesel gefunden haben, um dort passenden Nachwuchs zu finden. Auch Schulleiterin Tanja Menninghaus legte allen anwesenden Schülerinnen und Schülern nahe diese Chance zu nutzen und sich um die eigene Zukunft zu kümmern. Die Aussteller warteten wieder mit allerlei Mitmachaktionen auf, so konnten sich die Jugendlichen an einem Schiffsimulator versuchen.

Auch aus den umliegenden Schulen wurden zahlreiche Schülerinnen und Schüler zum Lauerhaas gebracht und konnten sich an der Vielzahl der Angebote beteiligen. Für  Schülerinnen und Schüler der Oberstufe wurden wieder Vorträge von Universitäten angeboten und die 10. Klässler konnten sich beim sogenannten „Speeddating“ über Ausbildungsberufe erkundigen. Über 25 Firmen boten sich an, bei diesem Format ihr Berufsfeld zu präsentieren und Interessierten in einem Vortrag Ausbildungsberufe in ihrem Bereich näher zu bringen. Mit diesen ersten Informationen machten sich die Jugendlichen dann auf und kamen ins Gespräch an den einzelnen Ständen.

Insgesamt war es wieder ein rundherum harmonischer Tag, dessen 13. Auflage auch schon wieder in Planung ist.

 

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Die Berufsfelderkundung, kurz BFE, ist ein Standardelement der Berufsorientierung im Rahmen des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Die Gesamtschule Am Lauerhaas führt dieses Standartelement schon seit Jahren sehr erfolgreich an der Akademie Klausenhof in Dingden durch.

Alle Schüler*innen haben die Möglichkeit drei verschiedene Berufsfelder an jeweils einem Tag praktisch und theoretisch zu erkunden. Sie fahren dazu morgens, begleitet von ihren Klassenlehrern, um 8:00 Uhr mit dem Bus von der Schule zum Klausenhof. Dort werden sie in Kleingruppen eingeteilt und gehen an ihren jeweiligen „Arbeitsplatz“ für diesen Tag. Gegen 15:30 Uhr endete das Programm und die Schüler*innen fahren wieder zurück zur Schule.

In ihren Kleingruppen können die Schüler*innen einen Einblick bekommen, wie in den verschiedenen Berufsfeldern gearbeitet wird und welche Anforderungen dieses Berufsfeld an die Arbeiter stellt.

Die Schüler*innen können die Berufsfelder, die sie erkunden wollen, im Vorfeld auswählen. Zur Auswahl stenden folgende Berufsfelder: Architektur, Garten, Erziehung, Pflege, Hauswirtschaft, Hotel, Verkauf, Webdesign, Eventmanagement, Holz, Metall, Pneumatik, Kosmetik/Friseur, Recht/Jura, Büro und Mediengestaltung.

Im Nachgang bekommen die Schüler*innen dann von dem jeweiligen Betreuer ihres Berufsfeldes einen Auswertungsbogen, auf dem ihre Leistung, ihr Sozialverhalten und ihre Kompetenzen in dem jeweiligen Berufsfeld dokumentiert sind.

Nach dem erfolgreichen Durchlauf von Potentialanalyse und Berufsfelderkundung können die Schüler*innen aus Jahrgang 8 sich nun gut informiert und orientiert auf die Suche nach einem geeigneten Praktikumsplatz für das nächste Schuljahr machen.

Die Suche nach einem Praktikumsplatz für das erste Praktikum (dann in Klasse 9) sollte bis zum Anfang der Sommerferien erfolgen.

 

Friseur 1 Klausenhof 21

Holzwerkstatt 3 Klausenhof 21

Pneumatik 1 Klausenhof21

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