Besuch der Jugendgerichtshilfe im Strafverfahren (JuHiS) im Jahrgang 7

In zwei Unterrichtsstunden konnten sich die Schülerinnen und Schüler des 7. Jahrgangs über die Arbeit der Jugendhilfe im Strafverfahren erkundigen. Frau Acar und Herr Tripp erzählten, dass sie für das Stadtgebiet Wesel zuständig sind.

Ihre Aufgaben, nach dem Erstkontakt infolge einer polizeilichen Mitteilung, umfassen die Beratung und Begleitung der Jugendlichen bis zum Ende des Verfahrens.  Sie vermitteln und überwachen die Auflagen. Ihr Klientel sind Jugendliche im Alter von 14 bis unter 18 Jahren und von 18 bis unter 21 Jahren. 

Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, dass Kinder ab 14 Jahren strafmündig sind.

In einem interaktiven Gespräch konnten sich alle persönlich einbringen und überlegen, welche Straftaten (Deliktgruppen) verboten sind. Hierbei waren die Siebtklässler konzentriert und sehr reflektiert. Sie sind anschließend über die unterschiedlichen Strafmaße informiert worden, die bei verschiedenen Delikten verhängt werden (ab einer Dauer von 6 Monaten bis zu 15 Jahren bei Schwerstverbrechen).

Es wurden viele interessante Fragen gestellt und alle haben Neues über dieses Thema erfahren. Es war ein gelungener Besuch und hat zur Diskussion angeregt.

J. Janz

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Wir bleiben Fairtrade-School!

 Unsere Schule wurde nun zum fünften Mal in Folge für weitere zwei Jahre als Fairtrade-Schule ausgezeichnet.

Im November 2015 erhielt die Gesamtschule Am Lauerhaas zum ersten Mal den Titel „Fairtrade-School“. Alle zwei Jahre erfolgt bei entsprechendem Engagement eine Rezertifizierung von TransFair e.V. Deutschland.

Voraussetzung hierfür ist unser Engagement für den fairen Handel an der Schule: Unser Schulteam, bestehend aus Schülern, Eltern und Lehrern, organisiert im Laufe eines Schuljahres die verschiedensten Aktionen, um alle am Schulleben beteiligten für den fairen Gedanken zu sensibilisieren.

Hierzu gehören die „fairen Begrüßungstüten“ und das „Fairflixt-Gewinnspiel“ für die neuen Fünftklässler, das digitale „Fairtrade-Quiz“ am Tag der offenen Tür, und Verkaufsaktionen mit Produkten aus dem Eine-Welt-Laden im Forum oder Lehrerzimmer vor Weihnachten, zum Valentinstag und zum Muttertag. Darüber hinaus sind einige Aktionen fest im Schulalltag etabliert, wie die Ausleihe von „fairen“ Bällen im offenen Angebot, die Möglichkeit zum Erwerb von ökofairen Schreibmaterialien im Sekretariat oder der „faire“ Kaffee im Lehrerzimmer und bei Schulveranstaltungen. Letztendlich findet sich das Thema „Fairtrade“, insbesondere im Zusammenhang mit den Themen Klimawandel, Umweltschutz und Nachhaltigkeit in den Lehrplänen der verschiedenen Unterrichtsfächer wider.

Das Fairtrade-Schulteam freut sich sehr über die Rezertifizierung zur Fairtrade- School und setzt sich auch zukünftig gerne für den fairen Gedanken an der Schule ein!

Eva Kortenbruck-Gorris, Sprecherin des Fairtrade-School-Teams der Gesamtschule Am Lauerhaas.

 

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Die Paten-AG feiert Karneval

Es ging wieder einmal bunt her an unserer Schule und die „fünfte Jahreszeit“ konnte zelebriert werden. Die Paten-AG organisierte dazu in der geschmückten Aula eine gemeinsame Feier mit allen 5er Klassen. Den Paten ist es gelungen, eine fröhliche und heitere Stimmung aufkommen zu lassen: Sie haben für und mit den Kindern auf der Bühne gesungen und getanzt, so dass die Schülerinnen und Schüler voll auf ihre Kosten gekommen sind. Neben der musikalischen Untermalung in guter Karnevalsmanier mit Tanzmariechen, wurden zudem auch weitere Aktionen durchgeführt, die sich die Paten für die Klassen ausgedacht haben. Wie es sich gehört, wurden auch Kamelle geworfen und sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer hatten die Möglichkeit ihre schönsten Kostüme zu präsentieren. Denn passend dazu wurden die besten Kostüme gekürt und die Gewinner erhielten einen „süßen“Preis.

In diesem Jahr haben gewonnen: 5e Mila Gröning, 5a Nick De Crau, 5c Emil Lente, Pia Knebel

Insgesamt gelang es der Paten-AG, die Tradition des Karnevals erfolgreich fortzuführen.

A. Kamperschroer

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Spenden für die Flüchtlingshilfe Wesel

Die Schülervertretung übergibt 30 gut gefüllte Schulrucksäcke an die Flüchtlingshilfe in Wesel.

Die Gesamtschule Am Lauerhaas hat in einer großen Spendenaktion Schulmaterialien für geflüchtete Kinder gesammelt. Eltern, Schülerinnen, Schüler und die Lehrkräfte haben eifrig Rucksäcke, Hefte, Stifte, Blöcke usw. zusammengetragen, so dass alle Kinder, die nach ihrer Flucht bei uns angekommen sind, mit Schulmaterialien und Rucksäcken versorgt werden konnten. 

Das Spendenvolumen war so überwältigend, dass noch immer viele Materialien und Rucksäcke vorhanden sind. Damit die Spenden nicht nur Kindern zugutekommen, die an unserer Gesamtschule beschult werden, hat die Schülervertretung nun 30 voll ausgestattete Schultaschen an die Flüchtlingshilfe Wesel übergeben.

N. Lemm

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Gedenkfahrt nach Krakau und Auschwitz - Der Erinnerung einen Raum geben 

Anfang Februar machte sich die Gruppe der Gedenkfahrt-AG auf, um die intensiv vorbereitete Fahrt nach Krakau und Auschwitz anzutreten. Die teilnehmenden 17 Schülerinnen und Schüler, unter der Betreuung der Lehrkräfte R. Budde und D. Koop, wurden dazu im Vorfeld an fünf Samstagen zunächst mit der lokalen Betroffenheit des Schreckens des dritten Reichs in Wesel konfrontiert. Dazu wurde die zu den Weseler Stolpersteinen in Zusammenhang stehende Geschichte aufgearbeitet. Wir begleiteten die vorerst letzten gelegten Stolpersteine in Wesel in einer gemeinschaftlichen Aktion und das beispielhafte Schicksal der jüdischen Familie Humberg in Dingden wurde uns durch den dortigen Heimatverein aufgezeigt.

Mit diesem Vorwissen gerüstet, machten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in weiterer Begleitung von acht Schülerinnen und Schülern und zwei weiteren Lehrkräften des Berufskollegs Dinslaken, zunächst auf den Weg nach Vlotho,  um mit dem Institutsleiter Herrn Dr. G. Schüsselbauer zwei Tage die deutsch-polnischen Beziehungen, sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart zu bearbeiten. 

Am Zielort in Krakau angekommen erkundeten wir, unter der fachkundigen Führung  von Dr. Schüsselbauer, die Stadt.

Zudem kam die Reisegruppe in den Genuss der Universität einen Besuch abzustatten, der die Möglichkeit bot, Fragen an einen Professor und den Institutsleiter zu stellen.

Neben dem Besuch des Oskar-Schindler Museums und des jüdischen Viertels Kazimierz mit dessen ansässiger Synagoge und Friedhof, machte sich die Gruppe am vorletzten Tag auf, um den wohl für alle schwierigsten Teil der Reise anzutreten – der Besuch des Konzentrationslagers in Auschwitz und des Vernichtungslagers in Birkenau. Die sehr angespannte Lage bei allen im Vorfeld wurde durch die Fassungslosigkeit vor Ort ersetzt. Während der angeleiteten Führungen durch die Gedenkstätten, machte sich bei allen ein deutliches Schweigen bemerkbar, da die Eindrücke unbegreiflich waren und eine Wortlosigkeit bei allen hinterließen. Am späten Nachmittag wurden diese Eindrücke während eines gemeinsamen Austauschs aufgearbeitet und reflektiert.  

Für die Erholung von diesen Eindrücken konnten sich alle aber auch immer wieder in der Freizeit eine individuelle Rückzugsmöglichkeit schaffen.  

Insgesamt verlief die Fahrt reibungslos und alle konnten eine Zeit der Besinnung aber auch der Gemeinschaft erleben. So bleibt nicht nur die Fahrt selbst in Erinnerung zu halten, sondern auch der Anspruch, die Erlebnisse in sich und allgemein gedenkend in die Welt weiterzutragen, denn wer sich nicht an die Geschichte erinnert, wird sie noch einmal erleben (G. Santayana). 

Abschließend bedanken wir uns auch bei der Stadt Wesel, die uns für die Durchführung eine erhebliche finanzielle Unterstützung zukommen ließ, um die Gedenkfahrt letztendlich auch zu ermöglichen. 

D. Koop

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